19 Mai 2012

Nationalpark Fundy Bay

Ein prächtiger Morgen erwacht. 10°C ist es um 7 Uhr. Brr - doch noch ein wenig zu kalt zum Aufstehen. Eine Stunde später ist schon etwas wärmer. Im geöffneten "Washroom" gibt es eine Dusche und heisses Wasser! Später sitzen wir bei 16°C in der Sonne beim Frühstück. Peter hat die mobile Solaranlage bereits installiert. Auf dem CP sind rundum im lichten gemischten Birken- und Tannenwald Zelte, kleinere Wohnwagen und Leomobil aufgestellt. Ruhe und Platz genug für alle! Weiter unten im Wald ist der Platz mit den grossen WoMos. Dort sind alle Plätze besetzt weil die ganze Saison gemietet. Da wir auf dem Platz Internet haben - fällt zwar manchmal aus - nutzen wir den Tag, um Homepage und Blog nachzuarbeiten.
Mittags ein Bummel nach Alma hinunter zum Strand. Vor 1 h war Flut. Die Bucht ist immer noch unter Wasser. Das Wasser geht jetzt wieder zurück. Um 18.26 wird Ebbe sein und das Wasser wieder hereinströmen.  Hier in der Fundy Bay ist Ebbe und Flut weltweit am höchsten. Maximal 21 m. Hier in Alma ist der Unterschied heute Mittag 9,8 m gewesen. Um ca. Mitternacht wird er 8.6 m betragen. Die Tabelle der Gezeiten ist im Hafen aufgehängt.
Wir geniessen ein kleines Mittagessen - natürlich Searfood - und bummeln zurück auf dem CP. Im Fischmarkt kaufen wir einen gekochten Lobster, Knoblauchbutter und 1 Zitrone. Den Lobster lassen wir vom Fischverkäufer aufknacken - wie würden wir sonst das weisse Fleisch aus dem Schalentier lösen können?
Wir steigen die 129 Stufen der Holztreppe wieder hinauf zum CP. Die Stunden sind schnell vorbei - um 18.26 ist Ebbe - also wieder runter zum Hafen! Unglaublich, wie weit sich das Wasser zurückgezogen hat! Was für Kräfte sind hier am Werk - fasziniert mich immer wieder.
Auf offenem Feuer grillieren wir den Lobster und verspeisen die Delikatesse zum Nachtessen.


LIEBE IST...geduldig dabei zu sein, wenn von 20.30 bis 22.30 bei draussen 11°C und drinnen 13°C die Suche nach der Ursache des seit einer Woche ab und zu nassen Bodens beginnt und der Schaden jetzt repariert wird.


Ursache gefunden: ein Wasserhahn zwischen Wassertank und Leitung zum Spülbecken ist nicht mehr dicht. Weil wir oftmals nur am Morgen und am Abend Wasser gebraucht haben, ist der Schaden nicht so offensichtlich gewesen.

1 Kommentar:

  1. hey , wahnsinn...
    erstens natürlich der lobster...
    und dann dasss mit ebbe und flut...diesem gigantischen tidenhub....
    irre...
    war mir nicht bewusst, dass dieser solch ein ausmass an höhe erreichen kann.....
    toll...toll.....toll....

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