28 März 2013

Gründonnerstag in San Miguel d.A:

Am Morgen bereiten wir die Beschreibungen zu den Fotos vom 2. Aufenthalt in Mexiko City zum Veröffentlichen vor. Wir haben viel gesehen, doch kaum etwas aufgeschrieben. So nimmt es ziemlich viel Zeit in Anspruch, die Tour mit dem Túribus nochmal in Gedanken durchzugehen. Wie gut, dass wir auf Wikipedia verweisen können, wo viele Sach-Informationen abgeholt werden können!
Unser Ziel ist es, die Homepage und den Blog bis zu unserer Abreise am 2.4. nachzuführen. Hier haben wir gute I-net-Verbindung - die wollen wir noch nutzen...
Dann gehts ans Aufgaben machen für die letzte Spanisch-Stunde. Wie üblich nachbereiten des vermittelten Stoffes vom Vortag. Heutige Hausaufgaben sind Fragesätze  in der Vergangenheitsform bilden mit Verben, die mit -ar und -er enden.  Die Fragen beantworten wir uns gegenseitig im Unterricht. Wir üben nochmals die Vergangenheitsform und lernen noch die rückbezüglichen Verben. Rasch ist diese 13. und letzte Spanisch-Stunde vorbei. Danke Alicia - wir haben in dieser kurzen Zeit ein gutes Fundament für diese Sprache erhalten. Nun ist tägliches üben, anwenden und weiterlernen wichtig!
Ein paar Haushaltarbeiten und einige Schreibarbeiten erledigen - und schon ist es abend.
Wir treffen uns um 18 h im Jardín mit Sabine und Bernhard, um uns zu verabschieden.

 
 
 
 


Geniessen mit Bernhard ein herrliches Essen in einem Restaurant. Wir werden uns vorläufig nicht mehr sehen. Die beiden reisen morgen für ein paar Tage ab und kommen zurück, wenn wir abreisen. Herzlichen Dank für die schönen Stunden, die wir zusammen verbringen durften und für die vielen Informationen und Tipps fürs Weiterreisen in diesem sonnigen Land mit den vielen Sehenswürdigkeiten!
Wir schlendern noch eine Weile mit der Menschenmenge durch die engen Gassen, sitzen auf dem Platz El Jardín und schauen dem fröhlichen, bunten Treiben zu. Jung und Alt ist unterwegs - ein Besuch in die verschiedenen Kirchen gehört zum heutigen Abend. Die Menschen warten geduldig in langen Schlangen vor den Eingängen.
 Auf dem Platz El Jardín
Gegen 22 Uhr kehren wir auf den Platz zum Leomobil zurück. Der Vollmond verbreitet in der lauwarmen Frühlingsnacht eine romantische Stimmung.  

25 März 2013

Alltag - ein Montag in San Miguel

Wir geniessen es, 3 Wochen und 3 Tage am gleichen Ort zu sein. Erstmals auf dieser bis jetzt 11 Monate dauernden Reise erlebe ich so  etwas wie Alltagsleben. Die Hausarbeiten müssen erledigt werden. Es gibt natürlich viel weniger zu tun, als in einer Wohnung - dafür ist alles komplizierter, weil die Platzverhältnisse eng sind. 
Am Vormittag gehe ich nach den Hausaufgaben fürs Spanisch zur Schneiderin, damit sie mir ein Kleid enger macht und das lange Tupfenkleid ein wenig kürzt. In Las Vegas bin ich draufgestanden... Mit Glück und Stütze von Peter  bin ich im Blumengarten nicht hingefallen...
Bei einem Stadtbummel vor den Ferien in der Schweiz habe ich bei einer offenen Tür den Arbeitsraum einer Schneiderin entdeckt. Neben dem Hauseingang ist ein kleiner Raum mit einem Fenster. Darin hat die Frau auf einem wackeligen Tisch eine alte Singer Nähmaschine stehen und daneben ein Bügelbrett mit Bügeleisen aufgestellt. In einem eingebauten Schrank sind die Nähutensilien. In der Schweiz ist ein solche Schneiderei nicht vorstellbar. Zwei Stunden später kann ich die tipp topp genähten Kleider abholen. Kostenpunkt: 150 Pesos oder ca. CHF 11.50.

Um 13 Uhr kommt Alicia, unsere Privatlehrerin auf den Platz und die Spanisch-Stunde beginnt sofort.

  Alicia, unsere Spanischlehrerin, kompetent, stets fröhlich und aufgestellt.

Nach der Stunde ist es wichtig, mit Nacharbeiten zu beginnen. Nach 4 Uhr wird es etwas kühler und die Zeit ist günstig, in die Stadt zum Einkaufen zu gehen. Das ist alles problemlos zu Fuss möglich. Wichtig ist, dass wir wissen, wo wir was kaufen können und dass wir praktische Schuhe anziehen, weil in San Miguel die Strassen nicht geteert sind, sondern mit Platten oder Pflastersteinen belegt sind. 




24 März 2013

Pueblos mágicos

Bernal, Cadereyta und Tequisquiapan sind heute unsere Ziele. Bernhard holt uns um 9 Uhr ab und fährt mit uns in Richtung Querétaro. Der Reihe nach besuchen wir die 3 Pueblos mágicos. Jeder Ort hat seine Eigenheit.
Bernal ist bekannt für seinen Monolithen, der zu 2/3 zu Fuss und im obersten Drittel nur noch kletternd erklommen werden kann.  - In Bernal findet am heutigen Palmsonntag vormittags eine Prozession statt. Anschliessend werden die Palmzweige, die teilweise geflochten werden, in der Kirche gesegnet und während des Jahres in der Wohnung aufgehängt. Manchmal werden sie am Auto vorne am Kühler befestigt - wie wir nach dem Palmsonntag öfters gesehen haben.

    



In Cadereyta besichtigen wir einen grossen Kakteengarten und den Dom. Interessant ist der Zóccalo (Hauptplatz) mit den vielen in verschiedensten Formen geschnittenen Bäume.





            


In Tequisquiapan schauen wir eine Weile dem bunten Treiben auf dem  Zóccalo zu und bummeln dann zum geografischen Mittelpunkt Mexikos!



Beschreibung und weitere Fotos unter www.umdiewelt.de/Reisende/Autor-273.html

23 März 2013

Bei Elsbeth

Bernhard und Sabine holen uns am Mittag ab. Etwas ausserhalb der Stadt wohnt Elsbeth aus der Schweiz seit 33 Jahren in einem wunderschönen grossen Anwesen. Früher hatte sie hier Pferde in Pension und natürlich selber ein Pferd. Heute hat sie noch 2 Hunde, 2 Schafe und einige Hühner.
Sie hat Bernhard und Sabine gebeten, uns einfach mitzunehmen, falls wir möchten. Ja, wir gehen gerne mit und sind neugierig, wen wir wohl antreffen werden.
Elsbeth verwöhnt uns mit einem feinen Sauerkrautgratin und feinem Wein - zum Dessert gibts Sabines herrlichen Schokoladekuchen. Elsbeth hat das Sauerkraut selber eingemacht - mmh fein - echt schweizerisch!!!!
Es ist so schön und gemütlich bei Elsbeth, dass wir bis fast 20 Uhr abends bleiben... Es gibt so viel Interessantes zu hören, zu sehen und zu sprechen, sodass die Stunden im Nu verfliegen! Herzlichen Dank für deine Gastfreundschaft!









20 März 2013

Wieder Schweizer auf dem Platz...

Die täglichen Spanisch-Stunden finden statt  und das Alltagsleben in San Miguel geht seinen gemächlichen Gang. Seit gestern steht ein WoMo mit AG-Kennzeichen neben uns. Es sind Denyse und Hansruedi. Sie verfolgen unsere Reise seit Mai letzten Jahres und freuen sich, dass sie uns jetzt persönlich getroffen haben!  Wir verbringen 2 interessante Abende mit viel Austausch übers Reisen im WoMo oder als Rucksacktouristen, wie sie dies im letzten Jahr in Südamerika praktiziert haben.







17 März 2013

Die Monarch-Schmetterlinge in El Rosario

Dieses Naturwunder möchten wir erleben - und wir haben Glück! Die Monarchfalter sind noch da...
Wir sind 6 Stunden unterwegs, bis wir in El Rosario auf 2970 müM eintreffen. Es ist ein sehr schöner Sonntag Abend. Wir finden dank dem Mexican Campingführer von Mike und Terri Church den CP auf einer Wiese unterhalb des Hotels Villa Monarcha Inn einen schönen Übernachtungsplatz in einer Waldlichtung. (Die  beiden sind zur Zeit auf dem gleichen CP wie wir.) Dank Stromanschluss haben wir bald ein feines Nachtessen gekocht und geniessen das in der warmen Abendsonne...

Die Fahrt von San Miguel de Allende bis El Rosario führt über Celaya, ist 245 km weit und würde knapp 4 1/2 h dauern. Unterwegs haben wir bei den Vorbereitungen für ein Reiterconcours zugeschaut - das ist einer der beiden Gründe für die lange Dauer der Fahrt.





Der andere Teil ist das immer wieder fast anhalten vor den unzähligen "Topez". Das sind die meistens geteerten Querbalken auf den Strassen als wirkungsvolle Verkehrsberuhigungsmassnahme in Mexiko. Da rast kein Auto darüber, das nicht einen Schaden erleiden will! Je weiter wir ausserhalb der grösseren Ortschaften sind, je weniger sind diese Topez gekennzeichnet. Das verlangt von Fahrer und Beifahrerin viel Aufmerksamkeit!

18.3.2013 Am Montag morgen stehen wir um 10 h auf dem Parkplatz für den Aufstieg zu den Schmetterlingen. Das Wetter ist schön und heiss. Wir staunen, dass auf 3000 müM Bauernhöfe sind, und dass Kartoffel-, Mais- und andere Getreidefelder bestellt werden.





Die Menschen hier oben auf 3000 müM und höher sind nicht nur zu Fuss unterwegs, öfters sehen wir sie auch zu Pferd.


Und endlich kommen wir bei den Schmetterlingen an. Ein Führer begleitet uns den steilen Aufstieg hinauf bis auf 3200 müM und dann wieder hinunter auf 3100 müM, wo wir tausende von Schmetterlingen beobachten konnten. Teilweise dank der Wärme der Sonne in der Luft und teilweise noch in Form von Trauben an den Ästen hängend. Nähere Beschreibung und mehr Bilder unter www.umdiewelt.de/Reisende/Autor-273.html

            


       



Unser geduldiger Führer, da wir auf diesem Aufstieg von 2970 müM auf 3200 müM nicht so schnell sind... / eine Schmetterlings"traube", wie sie an den Tannen und Föhren hangen  /  Fliegende Schmetterlinge, auf der Seite, wo die Sonne die Bäume bescheint und den Schmetterlingen die nötige Energie zum Fliegen gibt  /  Zwei Monarchfalter auf einer Blüte

13 März 2013

Der Alltag in San Miguel d.A. beginnt...

Bei 8°C nachts hat es wieder mal eine kalte Nase gegeben. Heute wird es den ganzen Tag lang nicht richtig warm, denn die Sonne bleibt hinter einer Wolkendecke stecken.
Ein wenig haushalten, Gespräche mit Nachbarn führen, kurz in die Stadt gehen...







... und dann um 16 Uhr mit dem Spanisch-Unterricht starten. Alicia geht es wieder gut. Sie kommt heute. Pünktlich beginnt die erste Spanisch-Stunde. Alicia vermittelt den Stoff klar, deutlich und praktisch. Wir bekommen Aufgaben für morgen. Jetzt heisst es hinsitzen und lernen! Es ist ein grosser Vorteil, dass wir uns vorher schon einige Kenntnisse angeeignet haben.

Abends sind wir bei Bernhard und Sabine eingeladen. Wir geniessen ein feines Nachtessen im mordernen mexikanischen Haus und tauschen Reiseerlebnisse aus. Bernhard gibt uns viele gute Tipps zu Sehenswürdigkeiten rund um San Miguel und im südlichen Mexiko.  Ausgerüstet mit entsprechender Literatur kehren wir auf den Campingplatz zurück. Herzlichen Dank für das feine Essen, den schönen und interessanten Abend¨! Hasta luego!