23 April 2013

Wieder in Cuernavaca

Wir sind fasziniert von dieser Region, dieser Stadt, dem Quartier las Delicias und dem Park, in dem wir wohnen. Wir kehren deshalb in die Ferienwohnung zurück und bleiben bis anfangs Mai hier.

Die Fahrt Acapulco-Cuernavaca verläuft problemlos. Bei heissem Sommerwetter fahren wir zuerst auf der Mex 95 über den Col Juan de Alvarez, dann durch das Valle del Rio, das im Talboden mit Kokospalmen bewachsen ist. Die Kokosnüsse - wie auch die Mangos - werden jetzt geerntet.

 
Kurz nach Chilpancingo, der Hauptstadt von Guerrero, werden wir auf der Mex 95D bei einer Autobahnzahlstelle herausgewunken. Die 3 Polizisten machen 2 Beamten von der Einwanderungsbehörde Platz. Wir werden freundlich gebeten, die Pässe und die Aufenthaltsbewilligung zu zeigen. Dann werden die Angaben im Pass und auf dem Visum verglichen und die Nummern notiert. Ein paar freundliche Worte und wir können weiterfahren. Während der Kontrolle durch die Einwanderungsbehörde haben die 3 Polizisten eingehend das Leomobil begutachtet und uns beim Wegfahren mit Daumen hoch, lachendem Kopfnicken und "muy bien!" (sehr gut!) verabschiedet! Hinweis: wir befinden uns auf der Hauptroute Acapulco - Mexiko City - Monterrey - USA. Deshalb erfolgt wohl die Kontrolle durch die Einwanderungsbehörde - für uns unterwegs das erste Mal, seit wir auf Reisen sind.

In Cuernavaca werden wir freundlich und freudig von verschiedenen bereits bekannten Menschen empfangen. Vor allem Vreni und Maurus freuen sich, dass wir wieder da sind. Wir fühlen uns sofort heimisch und freuen uns sehr, wieder hier zu sein.  - Nur das Haus ist leer ohne die junge Familie! Anfangs habe ich das Gefühl, die Buben müssten jeden Moment um die Ecke springen oder Charly würde den für ihn passenden Moment ausnutzen, um in die Küche zu schleichen...
Bald sind wir wieder eingerichtet und geniessen den Aufenthalt in diesem Paradies.

 
 
 
 
Hier gibt es noch viel zum Kennenlernen und Erfahren - Zeit, um unsern weitern Weg zu planen und spanisch zu lernen!

22 April 2013

Montag in Acapulco

Der Besuch des weltberühmten Botanischen Gartens (gemäss Reiseführer) ist wirklich empfehlenswert. Das Problem ist nur, dass er kaum zu finden ist! Er liegt auf dem Campus der Loyola del Pacifico-Universität und beherbergt eine beeindruckende Pflanzen- und Tierwelt. Schliesslich gelingt es uns mit etappenweisen Eingaben im GPS die richtig Abzweigung vom Strand den Berg hinauf zu finden.
 
 
 
 
Es ist feucht-heiss und wir haben ein bisschen Mühe, den Pfaden zu folgen, die sich von 204 auf 411 müM den Hang hinauf ziehen. Dennoch möchten wir diesen Besuch nicht missen. Was für eine Vielfalt an Bäumen, Sträuchern und Pflanzen können wir bewundern!! Einige haben wir bereits im Garten von Hubert kennen gelernt! Spezielle Blumen wie die "Wüstenrose" sehe ich zum ersten Mal:
 
 
 
 
 
Weitere Fotos wie üblich unter www.umdiewelt.de/Reisende/Autor-273.html
Auf dem Rückweg geniessen wir nochmals die Aussicht über die grosse Bucht von Acapulco. Schade, dass ein wenig Dunst wegen der feucht-heissen Luft über der Region ist.
 
 
Wir verlassen die Stadt, um heute wieder auf den 30 km entfernten CP Playa de la Luces zu fahren. und nochmals dort zu übernachten. Da machen wir die erste Erfahrung mit der Polizei in Mexiko: Wir werden angehalten und aufgefordert, auf den Polizeiposten zu kommen und eine Busse zu zahlen, weil wir bei der drittletzten Ampel bei gelb durchgefahren seien. Natürlich machen wir das nicht, denn bei gelb darf man noch durchfahren - das ist eine internationale Regelung. Nach einigem Hin und Her lässt der Polizist vom Thema ab und interessiert sich, weshalb die Klimaanlage im Auto nicht funktioniert - es sei sehr heiss. Nach einem weitern kurzen Wortwechsel können wir weiterfahren...
 
Bei der Ankunft auf dem CP werden wir freudig begrüsst. Und wir sind froh, nach dem Aufenthalt in der grossen Stadt wieder an einem ruhigen Ort zu sein.
 
  Braune Pelikane fliegen über den Wellen
 
 

 

21 April 2013

Sonntag in Acapulco

Diese Millionenstadt mit ihren tollen Buchten und Stränden - einst berühmte Stadt der Jetsetter mit klingenden Namen - hat auch schon bessere Zeiten erlebt! Der Glamour der 50er und 60er-Jahre ist verblasst. Ein neuer Aufbruch ist jedoch sichtbar in der regen Bautätigkeit auf den Strassen und zum Teil der Häuser. Die vielen Baustellen führen bei dem täglich sehr dichten Verkehr zu ständigem Verkehrschaos. Dennoch finden sich ruhige Plätze und interessante Sehenswürdigkeiten in Acapulco. Armut ist vielerorts präsent, wo man durchgeht. Gegensätze, wie wir sie hier in Mexiko besonders häufig vorfinden. Trotzdem ist abends auf dem Zócalo (Hauptplatz im Zentrum) eine unbeschwerte Lebensfreude zu spüren. Die Menschen schlendern durch die Parkanlage, setzen sich mit Glace oder Coca  auf Bänke, lassen die Kinder spielen oder sitzen in den umliegenden Restaurants draussen. Die Verkaufsstände rund um den Platz bieten Essen, Kleider, Schmuck und Souvenirs an.

  Kathedrale am Zócalo im Abendlicht
 
 
 Auf dem Zócalo

Auch wir bummeln nach dem Besuch der Klippenspringer  über den Zócalo und geniessen die Stimmung. Wir sehen keinen Grund, diesen Platz zu meiden. Wir fühlen uns sicher. An die Polizeipräsenz haben wir uns gewöhnt.
Acapulco gilt immer noch als die weltweit kriminellste Stadt. Davon haben wir nichts bemerkt, denn die Konflikte finden zwischen den Drogenbanden, die um ihre Vorherrschaft kämpfen und der Polizei statt. Die Bemühungen um Sicherheit sind sichtbar, damit wieder mehr Touristen nach Acapulco finden. Dies bestätigen uns die 3 mexikanischen Touristinnen, mit denen wir im Restaurant ins Gespräch kommen. Sie sind aus Ensenada Baja California und Monterrey im Norden von Mexiko nach Acapulca in die Ferien gereist.
Den Sonntag verbringen wir mit Bummeln dem Strand entlang, einer fast 4-stündigen Fahrt mit einem Ausflugsboot den vielen Buchten entlang. Wir erleben einen gemütlichen Sonntagnachmittag und bewegen uns fast nur unter mexikanischer Bevölkerung. Es hat nur wenig ausländische Touristen.
 
 Am Strand beim Zócalo
 
 
 
  Klippenspringernachwuchs
 
 
 Die Klippenspringer auf dem Weg zu ihrer Vorführung
 
 35 m stürzen sich die mutigen Männer täglich mehrmals in die Tiefe
 
Per Taxi fahren wir zum Motel zurück, wo wir Leomobil sicher parkieren konnten. Alle Taxis sind weisse VW Käfer - meist alte Modelle, welche noch Seitenflügeli haben. Je nach Stadtteil haben sie blaue oder gelbe Kotflügel. Die "richtigen" Taxis sind alle numeriert - diejenigen, welche keine Nummer aufgemalt haben, sind sogenanngte "wilde" Taxis. Touristen wird empfohlen, nur die numerierten zu benutzen. Es ist üblich, Taxi zu fahren und kostet etwa soviel, wie in der Schweiz ein Busbillet für 2 Zonen.
Leomobil ist unversehrt auf dem Parkplatz unter den Mangobäumen. Da die Mangos jetzt reif sind, sind etliche heruntergefallen - wie in der Schweiz reife Aepfel herunterfallen...

20 April 2013

"S'Heimetli" und "Leomobil"...

...da stehen sie seit dreieinhalb Monaten endlich wieder mal beisammen!

 
 
Wir geniessen den Tag an diesem schönen Ort mit viel erzählen, lachen und herrlichem Essen frisch aus dem Meer... Der Campingplatz ist wirklich schön - ans Rauschen des Meeres müssen wir uns gewöhnen. Auch an die feucht-heisse Luft... Abkühlung ist im Pool möglich.
 
 
 


19 April 2013

Ein paar Tage Acapulco

Für ein paar Tage möchten wir nach Acapulco fahren. Dort haben wir einen Termin, auf den wir uns schon lange freuen! Am Morgen verlassen wir Cuarnevaca auf der Mex 95D in Richtung Süden. Wir wissen, dass in Guerrero Lehrerstreiks stattfinden. Bis Chilpancingo geht alles gut. Die Fahrt durch das mexikanische Hochland ist problemlos. Die Berglandschaft gefällt uns sehr gut. Und die Strasse ist top ausgebaut.
 
 
 
 
Verschiedene Militärkontrollen passieren wir problemlos - wir werden immer mit einem freundlichen Lächeln durchgewunken. In Chilpancingo wurde jedoch die Autobahn bereits gesperrt wegen der Streiks der Lehrer gegen die Schulreform. Ein freundlicher Polizist weist uns den Weg zu einem Leitfahrzeug. Nach einigem Kurven durch Seitenstrassen erreichen wir über eine Schotterstrasse nach einer Viertelstunde wieder die Autobahn. Die Weiterfahrt nach Acapulco verläuft problemlos.
Wir biegen in die Mex 95 in Richtung Ixtapa ab und erreichen nach 4 1/2 h Fahrt die Pie de la Cuesta von Acapulco. Wir installieren uns auf dem CP Playa de la Luce direkt am Pazifik. Mächtig donnern die Wellen gegen den Strand. Wegen der starken Strömung ist es nicht möglich, hier zu Baden.


Sehr schön zum Baden ist es auf der andern Seite der Lagune. Dort sind Nelly und Toni mit ihrem Besuch aus der Schweiz in der Quinta Erika installiert. Sie kommen uns abholen und wir freuen uns übers Wiedersehn!  Wir dürfen mit ihnen und ihrem Besuch den Abschiedsabend mit feinem Essen, gemütlichem und lustigem Zusammensein verbringen. Die Quinta Erika ist ein wahres Paradies an der Lagune. Vielen Dank auch an Helmut und Erika - wer weiss, ob wir wieder mal vorbeikommen...

18 April 2013

Plötzlich ist die WG-Zeit vorbei...

... und wir werden wieder getrennt reisen. Das bestellte Autoteil ist angekommen. Marco hat sich sofort an die Vorbereitungen fürs Einbauen gemacht. Peter und ich packen unsere Sachen und richten Leomobil wieder fürs Reisen ein. Am Abend gibts bei Verena und Maurus ein Abschiedsessen mit feinen Salaten und Steaks vom Grill. Herzlichen Dank! Wir geniessen alle nochmals den schönen Garten und die tolle Parkanlage mit dem grossen Pool.






Es war eine gute Erfahrung, spontan zusammenzuziehen. Wir haben das Leben als Grossfamilie genossen! Marina hat ein paar Momente festgehalten:

   Mmmhh... Marcos Filet im Teig







Von Cuernavaca und vom Leben hier haben wir einen vielseitigen Eindruck in verschiedenen Bereichen bekommen...

Hasta luego!


16 April 2013

"Pyramide" vor Taxco und die Höhlen


Die "Pyramide"...


...vor Taxco
 
 
   Taxco
 

Heute ist ein "Familienausflug" im Leomobil angesagt. Es ist ein heisser Tag - über 30°C und wir fahren alle im Leomobil los. Für Marina und Marco mit den Kindern auf den beiden Sitzen hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz ist es eng. Zum Glück funktioniert die Klimaanlage! Wir fahren zuerst zu den Grutas Cacahuamilca (Höhlen). Sie sind sehr sehenswert, wie nachstehend Marinas Foto zeigt:
 
 
Im mexikanischen Hochland sind verschiedene Strassenbenutzer unterwegs:
 
 
 
  Kleine Dörfer...
 
Wir sind uns alle einig: für Taxco müssten wir mehr Zeit für den Besuch dieser Silberstadt  zur Verfügung haben. - Beim Durchfahren haben wir bloss einen Eindruck erhalten und gestaunt, wie hoch hinauf diese Stadt am Berg gebaut ist. Entsprechend steil sind die meisten Strassen.
 

 Er trägt das frische Gebäck durch die Hitze am Nachmittag.