07 Dezember 2013

3 Schweizer, 3 Deutsche, 3 Oesterreicher und 1 Mexikanerin

 Nach dem Frühstück und einem kurzen Bummel am Strand packen wir zusammen und fahren 1,5 km weiter südwärts auf den Campingplatz an der Laguna de Tule. Von Wolli und Ela werden wir herzlich empfangen. Der Platz ist wirklich sehr schön. Er liegt auf einer kleinen Mole zwischen Meer und Lagune.
Blick von unserem Stellplatz aus auf die Lagune. Dass hier Korkodile leben, lässt mich kurz leer  schlucken... doch wie tröstlich: sie kriechen offenbar nicht das Bord hinauf auf dem CP, sondern bleiben unten am oder im Wasser... Gestern haben wir auf unserer Bootstour auf der Lagune de Cuyutlán ein grosses Krokodil im Wasser gesehen und konnten von nahem junge Kaimane beim Sonnenbaden beobachten. Möchte das Bild von gestern nachstehend doch noch einfügen:
 
 
Zurück auf die Lagune de Tule! Wir haben Leomobil noch nicht fertig aufgestellt, da fährt ein Wohnmobil mit aufgemalter Schweizer- und Deutschlandfahne neben uns. Es sind Madeleine aus der Schweiz und Ralf aus Deutschland.
Vor dem Einnachten "muss" ich noch die Pazifik-Seite dieser schmalen Mole fotografieren:
 
Was für ein toller Platz zwischen Lagune und Meer...
 
Zum Nachtessen treffen wir uns alle im nahe gelegenen Restaurant bei einem feinen Essen!
  Ela D und Wolli D
 
 Madeleine  CH und Ralf D
 
 Peter A und Carmen Mx
 
 Peter A und Helga A
 
 Peter CH und Kathrin CH
 
 Prosit allseits aufs  schöne Zusammensein!


 
Am nächsten Nachmittag sind wir alle bei Peter und Carmen zu Kaffee und Kuchen eingeladen und wir haben viel Spass, interessante Gespräche und Diskussionen bis in die späten Abendstunden! Nach Kaffee und Kuchen gibt's später Salat und Grilladen mit Bier, Wein und Tequila... Dazu viel Musik aus Oesterreich und Deutschland...
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Es sind nur ein paar Schritte zum Leomobil, dennoch suche ich mit der Taschenlampe den Boden genau ab, ob nicht doch noch so ein gepanzerter Vierfüssler mit scharfen Zähnen auf dem Platz herumspaziert - doch es finden sich  weder entsprechende Spuren, noch ein solches Tier...
 
Beim Morgenessen erhalten wir gefiederten Besuch. Die vielen Wasservögel, die sich in der Lagune und in den vielen Sträuchern der Sumpfgebiete aufhalten, kann ich leider nicht fotografieren - stellvertretend steht also dieser schöne Vogel, der uns beim Frühstück Gesellschaft leistet.
 
 

 
Ein heisser Tag ist erwacht. Wir verlassen den schönen Platz - nicht ohne uns ein wenig wehmütig von den Menschen zu verabschieden, mit denen wir so schöne Stunden verbracht haben.
 

06 Dezember 2013

Begegnung in Melaque

Beizeiten fahren wir am Morgen weiter. Es ist eine schöne Fahrt in Küstennähe durch die fruchtbare Ebene zwischen dem Rio Coahuayana, der aus den Bergen in der Region Ahuijullo kommt und dem Rio Armeria, der aus der Sierra de Manatlán ins Meer hinunter fliesst.

Arbeiten auf den Feldern am Morgen
Teilweise sind rechts und links der Strasse Bananenplantagen

Aha - deshalb kreisen immer wieder Kleinflugzeuge über die Landschaft! Grossfarmer kontrollieren ihre Anbauflächen per Flugi...

Eine Bushaltestelle an der Hauptstrasse

Es ist die Zeit der Kokosnuss-Ernte. Die Kokosnüsse werden oft auf Picups transportiert und so gut aufgeschichtet, dass diese Ladung trotz der Fahrt über Strassen mit Topez (verkehrshemmende Schwellen) aufgeladen bleibt!
Hier ist es ganz klar, ob man rechts oder links abbiegen darf oder nicht....

Wir biegen später dann doch nach links ab, um an der Küste der Lagune von Cuyutlán diesen Strand mit dem schwarzen Sand zu sehen. Hier verweilen wir kurz und fahren dann weiter nach Cuyutlán. Wir besuchen die Schildkrötenstation "El Tortugario" und packen die Gelegenheit, eine interessante Rundfahrt durch die Lagune mitzumachen.
Näheres dazu unter www.umdiewelt.de/Reisende/Autor273.html .

Nach diesen interessanten und spannenden Stunden fahren wir weiter der Küste entlang bis Melaque. Wir sehen uns im keinen Städtchen um, gehen zurück zum Campingplatz und haben eine "Begegnung mit Folgen".  Und das kommt so:
Wir stehen auf dem Campingplatz in Melaque im Stadtzentrum - am Strand. Dieser Campingplatz  ist bis auf  2 freie Plätze besetzt mit grossen Wohnmobilen - mit ein paar Ausnahmen sind alle aus Quebec. Die Kanadier bleiben 5 oder 6 Monate hier, um dem kalten Winter in Kanada zu entfliehen. Ich komme mir vor wie "Pfahlbauer", wie wir mit unserem kleinen Leomobil neben den riesigen Wohnmobilen stehen. Die Plätze sind eng. - Nach einem Bummel durch das ansprechende Städtchen kehren wir zurück zum Campingplatz. - Peter geht schon mal an den Strand und ich packe noch ein paar Sachen ein. Da kommt ein freundlicher deutscher Mann auf mich zu und freut sich, Schweizer zu sehen. Im Gespräch stellt sich heraus, dass wir verschiedene gemeinsame Bekannte haben, die wir unterwegs angetroffen haben - und dass es 1,5 km weiter südwärts einen schöneren Campingplatz mit viel Platz hat. Und falls wir möchten, könnten wir morgen Abend zu ihnen kommen und mit ihnen zusammen sowie mit ein paar andern Leuten zusammen zum Nachtessen gehen. Jedenfalls tauschen wir unsere Adressen aus.
 
Am Strand geniessen Peter und ich einen schönen Sonnenuntergang und wir beschliessen, morgen nicht nur zum Nachtessen hinzugehen, sondern auf den Campingplatz weiter südlich umzuziehen.
 

05 Dezember 2013

Der Pazifikküste von Michoacán entlang

Nach rund 40 km erreichen wir die Küste von Michoacán. Sehr schöne, fast unberührte, dünn besiedelte Landschaft.


Palmen und Mangobäume, die Sierra Madre del Sur im Hintergrund


Breite Flussbetten, wo nach den vielen Hurricans in diesem Jahr viel Geschiebe aus den Bergen zurückbleibt
Mangoplantagen

 
 
Fantastische Ausblicke über die Küste. Die Strasse ist sehr kurvenreich, führt hinauf und hinunter...
 
... und ab und zu an einer Baustelle vorbei - zum Glück führt unser Weg nicht auf den Hügel!





Zum Glück finden wir ein Hotel zum übernachten, weil der Campingplatz, auf dem wir übernachten wollten, geschlossen ist.
325 km in 6 Stunden gefahren

04 Dezember 2013

Strand- und Stadtbummel

Per Bus fahren wir ins Zentrum von Zihuatanecho. Fahren mit öV muss man einfach erleben! Diese Hafenstadt ist in einer romantischen Bucht gelegen. Die Atmosphäre eines Fischerdorfes ist spürbar.
 
 
 
  
 
 
 
 
 Der Fischer                                                                          
Wir bummeln durch die Gassen mit den vielen kleinen Läden und Bronze-Figuren. Diese stellen Szenen aus dem Leben in Guerrero dar.
 Mutter und Tochter
 
 
 Die Kirche - die Türen stehen offen - die Fenster sind nur durch ein geschmiedetes Gitter von aussen abgetrennt - es braucht keine Verglasung, weil das Klima hier immer warm ist. Und was ist mit dem Staub? Der wird regelmässig weggeputzt - überall in Mexiko wird viel geputzt und gewischt.
 
 
Unten am Strand - mit Sicht auf die kleine Stadt - hat es verschiedene Restaurants wo feines Essen serviert wird! Vorerst bummeln wir jedoch noch ein wenig dem Strand entlang, um auch tüchtig Hunger zu bekommen.
 
 
 
 
 

03 Dezember 2013

Der Pazifikküste von Guerrero entlang

Heute geht es nordwärts der Pazifikküste entlang. Die Mex 200 schlängelt sich dem oft steilen Ufer entlang. Die Gegend ist nicht dicht besiedelt. In grossen Abständen sind die kleinen Küstendörfer verteilt. Auf flachen Küstenabschnitten stehen grosse Kokosplantagen - manchmal mit Bananenbäumen gemischt.


Ab und zu ist gut sichtbar, dass ganze Kokosplantagen überschwemmt wurden. Überhaupt sind die Schäden noch sichtbar, welche die starken Hurricanes vor wenigen Monaten in diesem Küstenabschnitt angerichtet haben. An mehreren Stellen wurden von den Wassermassen Brücken weggerissen - die Strasse führt über Notbrücken. Die Flüsse aus der Sierre Madre del Sur führen in der Regenzeit viel Wasser, Geröll und Geschiebe mit sich. Das ist an den breiten Flussbetten gut ersichtlich.
 

 
Es ist die Zeit der Kokosnuss-Ernte
 
 
 
 
 
Diese frisch geernteten Kokosnüsse sind transportbereit.
 
 
 
Beim Aussichtspunkt El Calvaria machen wir einen Halt, essen Quesadillas und bewundern die schöne Küste. Die Küstenstrasse ist gut befahrbar, jedoch schmal, führt mal aufwärts und mal abwärts und ist sehr kurvenreich - landschaftlich von herber Schönheit.  
 
Wir fahren bis Zihuatanejo - schauen erst mal über die kleine Stadt und übernachten dann auf dem CP 5 Minuten zu Fuss vom Strand entfernt.
 
 
 
215 km gefahren



02 Dezember 2013

Der Reisevirus regt sich wieder

Für 2 bis 3 Wochen machen wir eine kleine Reise der Pazifikküste entlang. Heute fahren wir der 95D entlang nach Acapulco. Die Fahrt durch die grüne Sierra Madre Sur verläuft problemlos, obwohl es viele Baustellen hat. Die Stürme haben Schäden - viele Murgänge auf die Strasse - hinterlassen. - In Acapulco erreichen wir das totale Verkehrschaos! Die Strassen sind total verstopft - ein Durchkommen ist langsam - der Verkehr wälzt sich im Schritttempo durch die Strassen... Für uns heisst das: möglichst bald wieder aus dieser Stadt hinaus! Doch wir werden an der gleichen Stelle wie im April dieses Jahres von der Polizei angehalten mit dem gleichen Grund wie im April: bei der Ampel Rotlicht überfahren.... (im April war es die drittletzte Ampel bei gelb....). Wir beteuern, dass wir NICHT bei rot durchgefahren sind. Der Polizist ist ziemlich hartnäckig. Peter auch und beharrt darauf, dass er ihm die Ampel zeigt, wo wir diesen Fehler begangen haben sollen. Der Polizist geht jedoch mit Peter nur hinters Auto, sagt, dass er ein Christ sei und Peter helfen möchte. Es würde nämlich 2000 Pesos kosten - wieviel Peter zahlen möchte. Gar nichts, wenn der Polizist ihm nicht die Ampel zeige und mit ihm auf dem Polizeirevier die Rechnung schreibe! Peter würde nur dort bezahlen! Das will der Polizist natürlich nicht - wir sind entlassen und können endlich Richtung Pie de la Cuesta fahren!
 
Wir melden uns auf dem CP Playa Luces an und fahren dann weiter
zu Helmut in die Quinta Erika. Er freut sich über unsern Besuch und über die Grüsse von Nelly und Toni. Die 1 1/2 Stunden Gespräche sind so schnell vergangen!
 
Das Meer ist im Vergleich zu unsern ersten Besuch hier "zahm" und ich wage sogar ein kleines Bad!
Der Platz wurde von den verschiedenen Stürmen, die die Pazifikküste heimsuchten und vor allem in Acapulco verheerende Auswirkungen hatte, nicht beschädigt. Es laufen die Vorbereitungen auf die bevorstehenden Festtage. Auf einigen Stellplätzen wurden Spülbecken gereinigt und neu gestrichen!
 
 
292 km gefahren, bei über 32°C und hoher Luftfeuchtigkeit in Acapulco angekommen

01 Dezember 2013

Frohe Adventszeit

Mit einem Bild von diesem Weihnachtsstern in unserem Garten wünschen wir eine frohe und besinnliche Adventszeit.

Wir sind wieder auf Reisen! Diesmal der Pazifikküste entlang.